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Verlängerung der Antragsfrist für Wiederaufbauhilfe

Verlängerung der Antragsfrist für Wiederaufbauhilfe

SPD-Landesgruppe Rheinland-Pfalz freut sich über dreijährige Verlängerung der Antragsfrist für Wiederaufbauhilfe

Berlin. Gute Nachrichten für die Menschen im Ahrtal: Die Antragsfristen für die Gelder aus dem Wiederaufbaufonds werden um drei Jahre bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Darüber freut sich auch die Landesgruppe Rheinland-Pfalz in der SPD-Bundestagsfraktion, die sich ebenso wie die rheinland-pfälzische Landesregierung mit Nachdruck für die Verlängerung eingesetzt hatte. „Die Menschen im Ahrtal brauchen vor allem zwei Dinge: Zeit und Geld. Letzteres stellen die Bundes- und die Landesregierungen mit dem Wiederaufbaufonds bereit. Und für noch mehr Zeit sorgen wir jetzt mit der Verlängerung der Antragsfristen zu den Wiederaufbauhilfen“, betont Martin Diedenhofen (SPD), der als Bundestagsabgeordneter auch für den Landkreis Ahrweiler zuständig ist.

Seit der Flutkatastrophe tauschen sich er und die anderen SPD-Bundestagsabgeordneten aus Rheinland-Pfalz stetig mit den Menschen in den betroffenen Regionen aus. Dabei gehe es viel darum zuzuhören, um politisch immer wieder an den richtigen Stellen nachzusteuern, erklärt Thomas Hitschler, Sprecher der SPD-Landesgruppe. Er bekräftigt: „Die Menschen sollen wissen, dass wir weiter für sie arbeiten. Wir lassen sie nicht alleine.“

Um sich für die Verlängerung der Antragsfristen für die Wiederaufbauhilfen einzusetzen, war der Abgeordnete Martin Diedenhofen mit anderen Parlamentariern aus den flutgeschädigten Gebieten im Bundesfinanzministerium. Er sagt: „Dass wir mit unserem Einsatz Erfolg hatten, freut mich sehr. Jetzt geht es in erster Linie darum, den Wiederaufbau weiter voranzutreiben.“ Dank des beeindruckenden Einsatzes der vielen Helfenden, der Betroffenen selbst und der Verwaltungen sei dafür bereits unglaublich viel erreicht worden.

Das findet auch die Bundestagsabgeordnete Lena Werner. Als Tourismusexpertin in ihrer Fraktion steht die Rheinland-Pfälzerin im engen Kontakt mit der Gastronomie und der Hotellerie vor Ort. Sie erklärt: „Viele Menschen hier leben vom Tourismus. Ihnen hilft man überhaupt nicht, wenn so getan wird, als sei das Gebiet immer noch vollkommen zerstört und dabei die vielen Fortschritte nicht berücksichtigt werden. Das weiß jeder, der wirklich vor Ort ist. Das Ahrtal ist ein lohnenswertes Reiseziel. Das war vor der Flutkatastrophe so und das ist jetzt wieder so.“



Lena Werner
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