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Lena Werner fordert sofortigen Waffenstillstand im Gazakrieg sowie das Vorantreiben der Zwei-Staaten-Lösung

Lena Werner fordert sofortigen Waffenstillstand im Gazakrieg sowie das Vorantreiben der Zwei-Staaten-Lösung

Uns allen ist noch der 7.Oktober 2023 schmerzlich in Erinnerung. An diesem Samstag griff die islamistische Terrororganisation Hamas Israel an. Hunderte Terroristen aus dem Gazastreifen drangen nach Israel ein und verübten brutale Angriffe auf Dörfer und ein Musikfestival. Mehr als 1200 Menschen wurden ermordet, mehr als 200 Personen wurden entführt. Es war der schlimmste Angriff auf Juden und Jüdinnen seit dem Holocaust.

Seit den Angriffen der Hamas tobt wieder Krieg in dem kleinen Küstengebiet am Mittelmeer. Zehntausende wurden in diesem Konflikt bereits getötet.

„Es ist wichtig, in dieser Situation eine gerechte und langfristige Lösung anzustreben und vorrangig die unschuldige Zivilbevölkerung zu schützen. Die gezielten Angriffe auf Zivilist:innen sind inakzeptabel und stellen eine ernsthafte Bedrohung für jegliche Aussicht auf Frieden dar. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Geiseln, den zahlreichen verletzten und getöteten Zivilist:innen, sowie allen Menschen, die unter den Auswirkungen dieses Krieges leiden“, so MdB Lena Werner.

Nun hat Lena Werner zusammen mit 20 ihrer Kolleg:innen aus der SPD-Bundestagsfraktion sowie 20 kanadischen und 7 US-Abgeordneten einen offenen Brief verfasst, mit dem Titel:

Waffenstillstand jetzt: Humanitäre Katastrophe abwenden, Zweistaatenlösung vorantreiben

Der SPD-Bundestagsabgeordneten Lena Werner ist klar: „Als starke Unterstützer Israels müssen Deutschland, die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada ihre Position nutzen, um einen erneuten Waffenstillstand sowie ultimativ einen nachhaltigen Frieden im Interesse beider, Israelis und Palästinenser, vorantreiben.“

Denn: Israels fortlaufende Kampfhandlungen in Gaza lassen keinen Schutzraum mehr für Zivilistinnen und Zivilisten in einem der am dichtest besiedelten Gebiete der Welt zu. Die totale Abriegelung Gazas schneidet über zwei Millionen Menschen, die Hälfte davon Kinder, weitestgehend von Strom, Wasser, Nahrung, Medizin, Telekommunikation und Treibstoff ab. Die menschenunwürdigen Bedingungen vor Ort werden täglich unerträglicher und tödlicher.

„Wir glauben, dass der Preis, die Hamas zu besiegen nicht die Inkaufnahme des andauernden Leids der palästinensischen Zivilbevölkerung sein kann. Inzwischen sind auch israelische Geiseln den Angriffen zum Opfer gefallen. Ein erneuter, humanitärer Waffenstillstand ist sofort notwendig“, erklärt Werner.

Ferner heißt es in dem offenen Brief: nur eine politische Lösung, die das Selbstbestimmungsrecht und die Würde beider Völker – Israelis und Palästinenser:innen – respektiert, kann den Hass und die Hoffnungslosigkeit beseitigen, die wiederum die radikale Ideologie der Hamas speisen.

Die Unterzeichner:innen fordern eine Außenpolitik, die auf das Ende des Konflikts abzielt und die Rechte, Würde und Sicherheit beider Völker in den Mittelpunkt stellt und mahnen, dass die Zwei-Staaten-Lösung der einzig gangbare Weg vorwärts ist.

Abschließend erklärt Lena Werner: „Auch in Deutschland sind die Auswirkungen des Konfliktes spürbar, insbesondere für muslimische und jüdische Gemeinschaften. Mich haben hierzu viele Zuschriften aus meinem Wahlkreis erreicht und ich nehme die Sorgen der Bürger:innen ernst. Es ist von grundlegender Bedeutung, sich weiterhin gegen Antisemitismus zu engagieren und jüdisches Leben in Deutschland zu schützen. Gleichzeitig plädiere ich auch nachdrücklich für den Schutz der muslimischen Gemeinden, arabischen Communities und deutschen Staatsbürger:innen mit Migrationsgeschichte vor Rassismus, Diskriminierung und Anfeindungen.“



Lena Werner, MdB
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